Hygienereinigung
Heißer, als eine normale Wäsche sein muss.
Für Haushalte mit Allergien, Haustieren oder Babys reinigen wir mit Heißdampf statt mit der Standardmethode, die im Teppich mehr erledigt als nur den sichtbaren Schmutz zu entfernen.
Hausstaubmilben reagieren empfindlich auf Hitze. Das ist keine Behauptung von uns, sondern allgemein anerkanntes Wissen aus der Allergologie. Genau dort setzt unser Verfahren an.
Was das Verfahren tut und was nicht.
Die Hygienereinigung ist keine andere Chemie, sondern Hitze. Heißdampf bzw. heißes Wasser dringt tiefer in die Faser ein als eine kalte oder lauwarme Reinigung und wirkt dort, wo Hausstaubmilben und ein Teil der Bakterien empfindlich auf Hitze reagieren.
Wir haben dafür kein eigenes Laborzertifikat: Die Aussage stützt sich auf die allgemein bekannte Hitzeempfindlichkeit von Hausstaubmilben, nicht auf einen unternehmenseigenen Wirksamkeitstest. Deshalb sprechen wir bewusst nicht von „Desinfektion“, „antibakteriell“ oder „allergenfrei“, auch wenn diese Begriffe verlockend klingen.
Ausstattung
Die Maschinen, mit denen wir arbeiten.
Keine Behauptung ohne Beleg: Unsere Reinigungsstraße besteht aus CE-zertifizierten Industriemaschinen, keine Improvisation mit Haushaltsgeräten.
Staubentfernung
Eigene Maschine, die Feinstaub und lose Rückstände aus der Faser löst, vor der eigentlichen Wäsche.
Waschanlage
Automatische Teppichwaschmaschine für die Grundreinigung im Betrieb.
Schleuder
Zentrifuge, die überschüssiges Wasser aus der Faser entfernt, bevor der Teppich in die Trocknung geht.
Finish
Kehr- und Finish-Maschine, die die Faser zum Schluss wieder aufrichtet.
Für wen sich das lohnt
Nicht für jeden Haushalt nötig. Für manche schon.
Die Hygienereinigung ist ein Upgrade zur normalen Reinigung, kein Muss, sinnvoll dort, wo Teppiche mehr aushalten müssen als bei anderen.
Allergiker
Hitze reduziert die Zahl der Hausstaubmilben in der Faser. Ersetzt keine ärztliche Behandlung, ergänzt aber die Wohnungshygiene.
Haustierhaushalte
Tierhaare, Hautschuppen und Gerüche sitzen oft tief in der Faser. Heißdampf löst mehr davon als eine kalte Wäsche.
Babys & Kleinkinder
Krabbelalter heißt viel Bodenkontakt. Wer hier besonders gründlich sein will, ist mit der Hygienereinigung genau richtig.
Wie oft? Für den privaten Gebrauch empfehlen wir mindestens eine Reinigung pro Jahr. In stark genutzten Räumen wie Kitas, Praxen oder Büros eher alle drei bis sechs Monate, je nachdem, wie viel über den Teppich läuft.
Wichtig zu wissen
Was wir versprechen und was nicht.
Die Hygienereinigung ist eine gründlichere Reinigung mit höherer Temperatur. Sie ist:
- kein zertifiziertes Desinfektionsverfahren im medizinischen Sinn
- kein Ersatz für eine ärztliche oder allergologische Behandlung
- keine Garantie auf ein keim- oder allergenfreies Ergebnis
- abhängig von Material und Zustand: manche Teppiche vertragen die höhere Temperatur nicht, das prüfen wir vorher
Begriffe wie „Desinfektion“, „antibakteriell“ oder „allergenfrei“ verwenden wir bewusst nicht, solange wir dafür keinen geprüften Wirksamkeitsnachweis für unser eigenes Verfahren haben.